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Mit unseren Top-3-Methoden zur erfolgreichen IoT-Lösung

Jedes IoT-, Cloud- oder App-Projekt beginnt an einer anderen Ausgangssituation. Ob lose Idee, konkrete Produktvision oder erste Erfahrungen durch einen Prototyp. Mit Hilfe zahlreicher Methoden bringen wir bei tresmo jedes Projekt in die Erfolgsspur. In diesem Artikel stellen wir unsere Top 3 vor.

Dr. Sebastian Heger
Solution Specialist
8.4.2021
·
Lesezeit:
4
min

Die zunehmende Digitalisierung verspricht vielfältige Chancen. Dabei darf die Gestaltung von digitalen Lösungen rund um IoT, Cloud und Apps nicht ausschließlich die Konzeption, Umsetzung und Erprobung von Software, zugehörigen Datenmodellen und entsprechenden IT-Infrastrukturen umfassen. An der technischen Machbarkeit mangelt es häufig gar nicht, dass Erfolge ausbleiben. Die Ursache findet sich öfter in der Herangehensweise. Bei der Umsetzung vernetzter Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse ist eine nutzerorientierte und ökonomische Betrachtung notwendig. Doch diese Aspekte werden nicht selten außer Acht gelassen. So scheitern gute Ansätze im schlimmsten Fall, weil sie niemand wirklich braucht. 

Doch wie entwickelt man Innovationen, die Mehrwerte bieten und auf ein Geschäftsmodell einzahlen? Wichtig ist die Ausgangssituation. Diese erstreckt sich von ersten, unstrukturierten Ideen bis hin zu Erfahrungen aus vorherigen Projekten. Ein breites Methodenspektrum ist nötig, um an jeder Ausgangssituation optimal loszulegen. Im Folgenden stellen wir drei methodische Ansätze vor, die wir bei tresmo in erfolgreichen Kundenprojekten schätzen und lieben gelernt haben.

Ideen generieren: Der Exploration Sprint

Mitunter existieren in Unternehmen viele Ideen aber keine konkrete Roadmap. Mit der “Exploration Sprint” Methode können insbesondere Ideen zu datenbasierten Produkten, Dienstleistungen und Prozessen erkannt und aufgearbeitet werden, die bereits in den Köpfen schlummern. Der Ansatz basiert auf einer qualitativen und einer quantitativen Komponente. 

Zuerst werden in einer interdisziplinären Runde mit Hilfe von Kreativtechniken, wie „Story Mapping“ oder „Silent Writing“ möglichst viele Ideen gesammelt und priorisiert. Teilnehmen sollten u. a. Vertreter der Geschäftsführung, Projektmanager, Fachexperten, Sales und Marketing. Anschließend werden Unternehmenskunden  identifiziert, die ein möglichst repräsentatives Spektrum abdecken. Mit Hilfe strukturierter Interviews werden die Kunden zu den generierten Ideen befragt. Der Clou: die Ideen werden direkt datenbasiert validiert. Zum Beispiel können Datenanalysten einschätzen, ob sich bestehende Daten für Pipelines (z. B. Daten aus einer IoT-Plattform in ein CRM-System transferieren), Analysen (z. B. vorausschauende Wartung) oder Reportings (z. B. Business Intelligence) eignen und was noch fehlt. Das Ergebnis der Interviews und Datenanalyse führt von der Frage „Was?“ zum „Wie?“ und kann zu einer Roadmap von validierten Ansätzen verarbeitet werden, die bereits erste Rückschlüsse auf potenzielle Mehrwerte und Nutzenversprechen enthalten.

Den Mehrwert bestimmen: Die Working Backwards Methode

Häufig besteht bereits eine Produktvision, die verfolgt werden soll. Um zu vermeiden, dass die Bedürfnisse der Nutzer dabei in Vergessenheit geraten, entwickelte Amazon einen spannenden Ansatz. Der kundenzentrierte Innovationsprozess, die „Working Backwards“-Methode, basiert auf verfügbarem Kundenwissen, einer Idee sowie Stift und Papier. Der Ansatz zielt auf die Mehrwerte für den Nutzer ab, um die Erfolgsaussichten am Markt zu eruieren. Die Methode beginnt mit der Erstellung einer Pressemeldung, die an potenzielle Kunden der Lösung gerichtet ist. Die Mitteilung enthält den Namen und die angedachte Zielgruppe. Sie beschreibt, welches Problem gelöst wird und welcher Kundennutzen entsteht. Optional können der Mitteilung einige fiktive FAQ (frequently asked questions) angehängt werden.

Durch das Schreiben wird vermieden, dass viel Aufwand in die Überzeugungskraft einer Präsentation oder in das Design im Innovationsprozess investiert wird. Das Dokument wird von interdisziplinären Kollegen und Führungspersonen begutachtet. Durch den Stil einer Pressemitteilung können sich die Leser von Beginn an in die Perspektive eines Kunden versetzen und die Erfüllung eines Kundenbedürfnisses bewerten. Die zusätzliche Einbindung realer Kunden ist möglich aber nicht notwendig. Zudem ist das Dokument eine wertvolle Leitplanke für die Umsetzung. Es unterstützt ein einheitliches Verständnis, hilft Silodenken abzuschwächen und bildet den Kern der Spezifikation.

Das Ziel konkretisieren: Der Business Objective Workshop

Das Ziel klar vor Augen zu haben, ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für jedes Vorhaben.  Die Zielsetzung beinhaltet bereits viele Anforderungen an eine Lösung und trägt zu einem einheitlichen Verständnis innerhalb des Projektteams bei. Dazu kann ein „Business Objective Canvas (BoC)“ in einem Workshop erarbeitet werden. Der Canvas ermöglicht die effiziente Konzeption und Umsetzung der Lösung, vermeidet Risiken und identifiziert bisher ungeklärte Fragen.

Zu einem BoC-Workshop wird ein breites Spektrum an Mitarbeitern des Unternehmens sowie alle Projektbeteiligten eingeladen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem Ziel. Alle Beteiligten schreiben ihr persönliches Verständnis der Zielsetzung auf und diskutieren anschließend warum das Ziel wichtig ist. Welchen Nutzen oder Mehrwert versprechen sich die Beteiligten von der Umsetzung? Ist es ein inkrementeller Entwicklungsschritt oder verändert das Vorhaben des bisherigen Geschäftsmodells? Ist das Vorhaben kritisch oder soll etwas ausprobiert werden und darf es scheitern? Welche Erfolgskriterien bestehen? Was sind bereits bekannte Blocker? Wer muss mithelfen und in das Projekt involviert werden? Was hilft uns? Was hindert uns? Die Antworten werden mit allen Teilnehmern diskutiert. Das benötigt Zeit. Für gewöhnlich dauert der Workshop einen vollen Tag, bis das „Objective“ herausgearbeitet ist. 

Das Fazit

Planung ist das halbe Leben. Eine Umsetzung ohne klares Ziel und erwartbaren Nutzen ist sinnlos. Viele Methoden helfen dabei, eine schlanke und zielorientierte Umsetzung zu ermöglichen. Dabei ist es wichtig, die individuelle Ausgangssituation zu erkennen und aus einem vielschichtigen Methodenset auswählen zu können. Gerne lassen wir bei tresmo unsere Erfahrung aus zahlreichen IoT-, Cloud- und App-Projekten einfließen.

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Dr. Sebastian Heger
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